BannerbildBannerbildBannerbild
Link verschicken   Druckansicht öffnen
 

Aktuelles

Corona-Regelungen im Frauenzentrum

Nach über 8 Monaten pandemiebedingter Schließung wird das Frauenzentrum am 21. Juni 2021 wieder für die Öffentlichkeit geöffnet.

 

Bei einem Besuch sind folgende Regelungen zu beachten, die auf Grundlage der aktuellen Landesverordnung basieren:

- in den Räumlichkeiten ist eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen

- das Formular "Kontaktnachverfolgung" ist auszufüllen

- Händedesinfektion

- Abstandgebot von mindestens 1,50m

- folgen Sie bitte den Anweisungen der aktuellen Aushänge im Haus.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

 

 

 

"60+1 Jahre Wolfen-Nord" - Geschichten aus dem Frauenzentrum

Am 15. Juli 1960 wurde für den Bau des Stadtteils Wolfen-Nord der erste Spatenstich gesetzt. Die geplante Festwoche im Jahr 2020 zum 60-jährigem Jubiläum musste jedoch pandemiebedingt auf dieses Jahr verschoben werden. Im Rahmen dessen haben wir vier Frauen interviewt, die ihre Erlebnisse und Erinnerungen an diesen Stadttteil mit uns teilen.

 

Video "Geschichten aus dem Frauenzentrum"

 

Wir danken herzlich unserem Producer Andre Maly.

 

Das Projekt wird von der Stadt Bitterfeld-Wolfen gefördert.

 

 

Kandidat:innen Talk - Frauenpolitik im Superwahljahr 2021?

Sachsen-Anhalt wählt in diesem Jahr gleich zweimal: im Juni wird der Landtag gewählt, drei Monate später der Bundestag. Gern hätten wir zu einer Diskussionsrunde eingeladen, jedoch ist dies aufgrund der aktuellen Pandemielage leider nicht möglich. Um dennoch zu erfahren, wie es mit frauenpolitischen Themen im Jahr 2021 aussieht, haben wir die Parteien angeschrieben und ihre Spitzenkandidat:innen aus dem Wahlkreis zum Interview eingeladen.

Wie steht es mit dem Frauenanteil in den Parteien unserer Gäste? Wie denken unsere Direktkandidat:innen eigentlich über Quoten oder faire Mindestlöhne in systemrelevanten Berufen? Und wie wollen sie sich in Zukunft für die Belange von Frauen und ihren Kindern einsetzen?
 
Neben unserem Fragenkatalog hatten die Bürger:innen im Vorfeld die Möglichkeit, uns ihre Fragen an die Politiker:innen zu schicken. Herausgekommen sind folgende Interviews:
 
(Die Auflistung erfolgte nach der alphabetischen Sortierung des Nachnamen.)
 
Nach der Veröffentlichung der Videos kam eine Interessenbekundung seitens der Freien Wähler. Aufgrund der Kurzfristigkeit war die Realisierung eines Interviews nicht mehr möglich, jedoch nahm der Direktkandidat Matthias Schlegel unser Angebot an, die Fragen schriftlich zu beantworten.

 

 

„Im Leseland“ - Kultur in Zeiten von Corona

Geschlossene Galerien und Theater, leere Kinosäle, abgesagte Konzerte und Lesungen – das Coronavirus beeinflusst das kulturelle Leben massiv. Auch das Frauenzentrum Wolfen ist seit November 2020 erneut geschlossen und alle Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Für die City Buchhandlung bedeuten die Einschränkungen vor allem seit über einem Jahr keine Lesungen mehr veranstalten zu können.

Um den Menschen die schwere Zeit zu erleichtern, wurde das Projekt „Im Leseland“ ins Leben gerufen. Die digitalen Lesungen erfolgen in Kooperation von „Frauen helfen Frauen“ und City Buch. In regelmäßigen Abständen werden wir regionale Autor:innen auf unseren sozialen Kanälen präsentieren. Anstatt die Segel zu streichen, stellen wir ein Teil unserer Angebote den Menschen weiterhin zur Verfügung: digital. Streaming ist das neue Ausgehen.

Die Videos sind unter folgenden Links zu finden:

Adina Heidenreich I

Marion Lange

Antje Penk

Reinhard Klietz

Jana Engelhardt

Thomas Meixner

Iris Jähn

Ralf Gebhardt

Madeleine Breitkreutz

Adina Heidenreich II

Kerstin Börner

 

 

100 Jahre Frauentag

Jedes Jahr am 8. März, dem Internationalen Frauentag, wird weltweit auf Frauenrechte, Gleichstellung der Geschlechter und Diskriminierungen aufmerksam gemacht. Oft erhalten Frauen an diesem Tag Blumen. Doch der Frauentag ist vielmehr als Floristik und Schulterklopfen. Was Frauen wollen, ist gleicher Lohn für gleiche Arbeit, faire Arbeitsteilung, die Gleichstellung der Geschlechter und sexuelle Selbstbestimmung. In diesem Jahr feiert der Frauentag seinen 100. Geburtstag.

 

Der Verein „Frauen helfen Frauen“, gegründet am 02. Oktober 1990, ist Träger des örtlichen Frauenhauses und des Frauenzentrums und verfolgt die nachkommenden satzungsmäßigen Ziele:

(1) Die Durchführung von Maßnahmen zur Hilfe und zum Schutz seelisch und/oder körperlich misshandelter Frauen und deren Kinder.

(2) Es werden Möglichkeiten und Angebote schaffen, dass Frauen und Familien ihre Freizeit kulturell gestalten und miteinander kommunizieren können.

(3) Im Rahmen des Frauenzentrums sollen für Frauen Möglichkeiten geschaffen werden, sich gegenseitig zu helfen, zu beraten und gemeinsame Interessen durchzusetzen.

 

Für uns als Verein ist jeder Tag Frauentag, setzen wir uns doch täglich aktiv für Frauenrechte ein. Unsere beiden Häuser, das Frauenhaus und das Frauenzentrum, verfolgen immerzu die Maßgaben, Frauen mit all ihren Belangen, Stärken und Fähigkeiten sichtbar zu machen, Frauenthemen in die Öffentlichkeit zu rücken und frauenpolitisch aktiv zu sein. Zum alljährlichen Frauentag möchten wir einerseits auf die Errungenschaften aufmerksam machen, andererseits verweisen wir auf die immer noch vorhandenen Benachteiligungen und Diskriminierungen. Der 100. Jahrestag des Frauentages ist ein guter Tag, sich daran zu erinnern, dass die Bestrebungen zur Gleichstellung und Gleichberechtigung weitergehen. Damit nachfolgende Generationen von Mädchen und Frauen sich sicher sein können, dass es Chancengleichheit gibt, die gläserne Decke nicht mehr existiert, sie ein gleichberechtigtes und gewaltfreies Leben führen können und nicht weniger verdienen als Männer. Gerade die Corona-Pandemie zeigt, dass die Krise zu einem Comeback der Geschlechterrollen führt. Umso wichtiger ist es, dies aufzuzeigen und dem entgegenzuwirken.

 

Der Internationale Frauentag hat seine Wurzeln in der Arbeiterinnenbewegegung des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Wann und wo genau erstmals die Idee für einen politischen "Frauenkampftag" entstand, ist nicht eindeutig geklärt. Klar ist aber, dass in vielen Ländern ab Ende des 19. Jahrhunderts Frauen- und Arbeiterinnenbewegungen für einen Tag plädierten, an dem sich Frauen landes-, beziehungsweise weltweit für Gleichberechtigung, höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für Frauen sowie für ein Frauenwahlrecht und gegen Diskriminierung einsetzen.

 

Am 27. August 1910 beschloss die II. Internationale Sozialistische Frauenkonferenz, an der mehr als 100 Delegierte aus 17 Ländern teilnahmen, auf Initiative der deutschen Sozialistin Clara Zetkin die Einführung eines jährlichen Internationalen Frauentages.

 

Frauenrechte sind Menschenrechte! Dafür setzen wir uns ein!

 

 

Die Mitglieder des Vereins „Frauen helfen Frauen“

 

Der Februar stand ganz im Zeichen von One Billion Rising

Jedes Jahr tanzen anlässlich der globalen Kampagne "One Billion Rising" rund um den 14. Februar unzählige Menschen weltweit für ein Ende der Gewalt an Frauen und Mädchen. Pandemiebedingt hat der Verein „Frauen helfen Frauen“ in diesem Jahr andere Wege gefunden, um auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen. Unter der Schirmherrschaft von Frau Jana Gleißner, Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte des Landkreises Anhalt-Bitterfeld, riefen wir zu drei Aktionen auf.

 

Bei der Mitmachaktion „Ich zeige Gesicht“ wurde klar Stellung bezogen. Wir sind überwältigt, dass insgesamt 70 Personen daran teilgenommen haben und wir ihr Selfie in den sozialen Medien veröffentlichen durften. Darüber hinaus konnten wir ein sehr beeindruckendes Tanzvideo vom Kinder- und Jugendfreizeittreff Greppin in Empfang nehmen, welches hier zu finden ist.

Das Video erhält in den sozialen Medien viel Aufmerksamkeit und wurde sogar von zwei amerikanischen One Billion Rising Seiten auf Instagram geteilt.

 

Direkt am 14. Februar stellten wir zudem zwei Videobeiträge Online. Frau Gleißner ist dabei auf unser Projekt eingegangen und erläutert die weltweite Kampagne. Aufgrund des thematischen Bezugs zur Natur in diesem Jahr, gibt es darüber hinaus auch ein Video der BUNDstiftung Goitzsche-Wildnis. Hier dreht sich alles um die Goitzsche – von der Tagebaulandschaft zum Naturrefugium. 

 

Neuland betraten wir, als wir zu einer Kunstaktion aufgerufen haben. Wir freuen uns über die Kunstwerke vom Kinder- und Jugendfreizeittreff Greppin, Uta Riemer und dem Jugendclub Linde. Aber auch Tanja und Markus Eberhardt haben das Thema künstlerisch umgesetzt, wie Sie hier auf dem Bild sehen können. Die gezeigte Kreativität hat uns tief beeindruckt und so wird es im Laufe des Jahres eine Ausstellung davon im Frauenzentrum Wolfen geben. Auf unserer  Facebook-Seite des Frauenzentrums

können alle Aktionen detailliert angeschaut werden.

 

One Billion Rising (zu Deutsch „Eine Milliarde erhebt sich“) wurde von der New Yokerin Künstlerin Eve Ensler initiiert und möchte auf die alltäglich stattfindende Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam machen und gleichzeitig auf ein Ende der Gewalt hinwirken. Die „Milliarde“ steht für die statistische Aussage der UN, dass ein Drittel aller Frauen und Mädchen in ihrem Leben Opfer von Gewalt geworden sind. Rund um den Globus  erheben sich am Valentinstag unzählige Menschen und solidarisieren sich mit den Forderungen.